Berechnung der Anpassung
von Blindwiderständen mit LC-Gliedern

LC-Glied Zwei Bau­grup­pen mit un­ter­schied­li­chne Wi­der­stän­den las­sen sich ver­lust­arm über eine Spu­le und einen Kon­den­sa­tor zu­sam­men­schal­ten. Da­bei muss der Aus­gangs­wi­der­stand nicht zwangs­läu­fig nur ein Wirk­wi­der­stand sein. Er darf auch ein Blind­wi­der­stand sein. Ich be­schrän­ke mich hier nur auf LC-Glie­der, die ein Tief­pass-Ver­hal­ten be­sit­zen. Sol­che LC-Glie­der sind in der Re­gel in An­ten­nen­tu­nern im Ein­satz. Da Spu­len und Kon­den­sa­to­ren ver­wen­det wer­den, er­folgt die An­pas­sung fre­quenz­ab­hän­gig.
 
Im er­sten Teil wird das LC-Glied für die An­pas­sung eines vor­ge­ge­be­nen Blind­wi­der­stands be­rech­net. Die­ser Blind­wi­der­stand ist z.B. mit An­ten­nen­ana­ly­sa­to­ren mess­bar.

Ω

Ω j Ω

MHz

 

nH

pF

Im zwei­ten Teil wird aus den Wer­ten des LC-Glieds der Blind­wi­der­stand er­rech­net. Auf die­se Wei­se ist es mög­lich, z.B. aus den im An­ten­nen­tu­ner ein­ge­schal­te­ten Spu­len und Kon­den­sa­to­ren die Im­pe­danz der da­mit an­ge­pass­ten An­ten­ne zu be­rech­nen.

Ω

nH

pF

MHz

 LC     CL

 

Ω j Ω

Wenn Sie wis­sen wol­len, wie die im Script ver­wen­de­ten Glei­chun­gen aus­se­hen, so se­hen Sie sich die ma­the­ma­ti­schen Hin­ter­grün­de an: LC-Glied, CL-Glied (beide nach [1]).
 
Quelle:

[1] Norbert Graubner, DL1SNG: Trans­for­ma­tion mit LC-Glie­dern - Funk­tion von An­ten­nen­kopp­lern. Funk­ama­teur 3/2008, S. 273-276

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